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Finanzplatz Genf blickt einer ungewissen Zukunft entgegen

Der Genfer Finanzbranche stehen schwere Jahre bevor.

Die Mehrheit der Banken rechnet für 2011 mit einem Gewinnrückgang. «Wir werden sparen müssen», sagte am Mittwoch anlässlich der Jahresmedienkonferenz des Verbands Finanzplatz Genf denn auch dessen Präsident Bernard Droux. Wie die Exportindustrie hätten auch die Finanzinstitute am starken Franken zu leiden, so Droux. Um gegen diesen und andere äussere Einflüsse wie etwa die Turbulenzen an den Aktienmärkten besser gewappnet zu sein, müsse sich der Finanzplatz Genf wie auch jener der gesamten Schweiz wandeln. «Wir müssen der institutionellen Vermögensverwaltung mehr Gewicht beimessen», erklärte dazu Nicolas Pictet, der Vizepräsident von Finanzplatz Genf und Geschäftsführer der Privatbank Pictet & Cie. Damit sprach er insbesondere auch die alternative Vermögensverwaltung durch Hedgefonds an. Die beiden Steuerabkommen, welche die Schweiz in diesem Jahr mit Deutschland und Grossbritannien abgeschlossen hat, begrüsst Pictet. Die dabei ausgearbeitete Abgeltungssteuer auf den Kapitalerträgen von aus diesen Ländern stammenden Bankkunden würden dem Finanzplatz Genf dabei helfen, Arbeitsplätze zu bewahren. Der Finanzplatz Genf nimmt in der weltweiten Rangliste der wichtigsten Finanzzentren, an deren Spitze London, New York und Hong Kong stehen, den 13. Platz ein. Rund 20 Prozent des kantonalen Bruttoinlandprodukts und 20'000 Arbeitsplätze gehen auf den Finanzplatz Genf zurück; dazu kommen 15'000 indirekt betroffene Stellen.

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