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Fetter Quartalsgewinn für Burger King

Miami Die US-amerikanische Hamburger-Kette Burger King trifft den Geschmack der Kundeschaft.

Neue Angebote jenseits beliebter Produkte wie dem Whopper lockten im zweiten Quartal mehr Gäste an. Es zahle sich aus, dass Burger King seine Menüs, das Aussehen seiner Restaurants und seine Werbung überarbeitet habe, erklärte Firmenchef Bernardo Hees am Mittwoch. Burger King verdiente unter dem Strich 48 Millionen Dollar - satte 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings schrumpfte der Umsatz um 9 Prozent auf 541 Millionen Dollar. Das lag vor allem daran, dass Burger King hunderte früher selbst betriebene Filialen in die Hände von Partnern gelegt hat - die sogenannten Franchise-Nehmer. Weltweit gibt es nun 12'600 Burger-King-Restaurants und damit fast 300 mehr als vor einem Jahr. Nur 800 davon werden vom Unternehmen selbst betrieben. Genauso arbeitet auch McDonald's. Der wesentlich grössere Konkurrent musste jedoch zuletzt einen Gewinnrückgang hinnehmen und kämpfte mit einem sich verlangsamenden Wachstum. Unter anderem belasteten ungünstige Wechselkurse. Burger King dagegen scheint im Aufwind - mit einer Kopie des McDonald's-Erfolgsrezepts. Kaffee und Salate zielen auf neue Kunden jenseits der Whopper-hungrigen Jugend ab. Erst im Juni war die Kette an die New Yorker Börse zurückgekehrt. Davor war Burger King fast zwei Jahre lang im Besitz des Finanzinvestors 3G Capital, der weiterhin einen grossen Anteil hält.

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