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Fastweb spannt beim Netzausbau mit Telecom Italia zusammen

Die Swisscom-Tochter Fastweb spannt beim Ausbau des Glasfasernetzes in Italien mit Konkurrentin Telecom Italia zusammen.

Beide Firmen haben sich geeinigt, den Netzausbau zu koordinieren, die Kosten zu teilen und sich gegenseitig Nutzungsrechte einzuräumen. Damit komme der Bau der Datenautobahn der Zukunft schneller voran, teilten Fastweb und Telecom Italia am Freitag in einem Communiqué mit. Die Ex-Monopolistin Telecom Italia wolle 100 Städte bis 2014 mit den superschnellen Leitungen versorgen. In rund 20 Städten werde der Bau mit Fastweb koordiniert, sagte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz auf Anfrage. Damit haben sich die beiden Konkurrentinnen auf ein ähnliches Modell geeinigt, wie es die Swisscom hierzulande mit den Elektrizitätswerken beim Bau der Glasfasernetze praktiziert. Zahlen zur Aufteilung der Kosten oder Investitionen wurden nicht genannt. Schnelle Expansion Am Vorabend hatte Fastweb bekannt gegeben, bis in zwei Jahren 5,5 Millionen Haushalte in Italien ans ultraschnelle Internet anschliessen zu wollen. Das sind ein Fünftel aller Haushalte im Nachbarland. Derzeit erreicht Fastweb mit ihrem Glasfasernetz etwa 2 Millionen Haushalte. Um beim Ausbau schneller vorwärts zu kommen, zieht Fastweb künftig die Glasfasern nur noch bis kurz vor die Gebäude. Für die restliche Strecke von rund 500 Metern zu den Haushalten kann sie bestehende Kupfernetz von Telecom Italia nutzen. Gleich geht die Swisscom auch in ländlichen Gebieten in der Schweiz vor. So sind Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. In den kommenden drei bis vier Jahren hofft die Swisscom, dank technischen Fortschritten sogar bis zu 400 Mbit/s zu erreichen. Bis Ende 2013 will Fastweb rund 130 Millionen Euro in den Ausbau der Glasfasern bis zu den Strassenschächten vor den Häusern investieren. Bis 2016 seien Investitionen von insgesamt rund 400 Millionen Euro für den weiteren Glasfaserausbau in Italien geplant, hiess es.

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