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Fast 60'000 Tonnen Elektroschrott gesammelt

Schweizerinnen und Schweizer führen ausgediente Elektro- und Elektronikgeräte fleissig dem Recycling zu.

2011 wuchs der zu diesem Zweck gesammelte Schrottberg auf genau 59'439 Tonnen, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wachstumsrate ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, wie die Organisation Swico Recycling am Donnerstag bekanntgab. 2010 war die Sammelmenge um 7,5 Prozent gewachsen. Die höchsten Rücklaufzuwächse erreichten die allerdings auf tiefem Niveau erstmals gezählten LCD-Monitore mit einem Plus von 40 Prozent. Bei den Handys wuchs der Rücklauf um 26 Prozent auf rund 1450 Stück am Tag. Die Drucker legten um 20 Prozent zu. Bei SWICO ist die Zufriedenheit darüber aber begrenzt. Insbesondere der Handyrücklauf sei gering, wenn man bedenke, dass allein 2011 etwa drei Millionen neuer Handys verkauft wurden, wird der kürzlich pensionierte Swico-Geschäftsführer Paul Brändli zitiert. Immerhin belegt das Schweizer Recycling-System im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz Wichtiges Standbein des Recycling sind nach wie vor die öffentlichen Abgabe- und Sammelstellen. Über diesen Kanal flossen etwas über 58 Prozent des entsorgten Schrotts. Über die Hersteller gelangten 8, über die Händler 17 und über andere Firmen 16 Prozent der Gesamtmenge zur Wiederverwertung. Dank der guten Rückflussquoten konnte die vorgezogene Recycling- Gebühr Anfang 2012 erneut reduziert werden, wie Swico weiter mitteilt. Seit 2007 sank die Gebühr demnach um 30 Prozent. Allerdings ist gemäss der Branchenorganisation das Sammel-Maximum in der Schweiz noch keineswegs erreicht.

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