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EZB kauft auf dem Höhepunkt der Irland-Krise mehr Staatsanleihen

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) ist auf dem Höhepunkt der Irlandkrise wieder verstärkt auf dem europäischen Markt für Staatsanleihen aktiv geworden.

Wie die EZB am Montag mitteilte, hat sie letzte Woche Staatspapiere im Gegenwert von 1,348 Milliarden Euro gekauft. Im Vergleich zur Vorwoche (713 Millionen Euro) hat die EZB das Kaufvolumen damit so gut wie verdoppelt. Insgesamt hat die EZB seit Mai, als das umstrittene Ankaufprogramm als Reaktion auf die Griechenlandkrise begann, für rund 67 Milliarden Euro Staatsanleihen von Euro-Ländern gekauft. Sie neutralisiert die Käufe über entsprechende Gegengeschäfte, damit sich die Geldmenge in der Euro-Zone nicht erhöht. Die EZB gibt keine Auskunft darüber, aus welchem Land die Anleihen, die sie erwirbt, stammen. Händler berichteten jedoch zuletzt von stärkerer Nachfrage nach irischen und portugiesischen Papieren.

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