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Exportwachstum und verschärfter Fachkräftemangel im zweiten Quartal

Der Frankenstärke zum Trotz wachsen die Exporte von Schweizer Unternehmen.

Fast die Hälfte der Branchen verzeichnete im zweiten Quartal steigende Exporterlöse. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der UBS-Vermögensverwaltung. Allerdings bringt der starke Franken sinkende Verkaufspreise und Gewinnmargen für die Unternehmen mit sich, wie die UBS am Mittwoch mitteilte. Die Grossbank gab ausserdem bekannt, dass sie an ihren Wachstumsprognosen festhält. Sie erwartet für das laufende Jahr weiterhin eine starke Zunahme des Bruttoinlandproduktes um 2,7 Prozent. 2012 wird dieses gemäss der UBS leicht auf 2,2 Prozent zurückgehen. Wegen des starken Frankens habe die Schweizerische Nationalbank gegenwärtig wenig Handlungsspielraum. Sowohl eine Erhöhung des Leitzinses als auch weitere Deviseninterventionen seien deshalb unwahrscheinlich. Der Frankenkurs werde in naher Zukunft weiterhin von den Geschehnissen in Griechenland geprägt sein, schreibt die UBS in ihrem Ausblick für das dritte Quartal. Eine Entspannung der Situation des hochverschuldeten Landes dürfte eine Rückkehr des Euro- Kurses in den Bereich zwischen 1,25 und 1,30 Franken zur Folge haben. Die meisten der von der UBS befragten Unternehmen planen in naher Zukunft eine Aufstockung ihres Personalbestands. Der Fachkräftemangel habe sich im zweiten Quartal verschärft.

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