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Euro-Sorgen drücken Tokioter Börse ins Minus

Tokio Sorgen vor einer erneuten Eskalation der Euro- Schuldenkrise haben am Donnerstag die Stimmung an der japanischen Börse getrübt.

Den Handel belastete besonders die Nachricht, die EZB habe die direkte Refinanzierung mehrerer griechischer Banken gestoppt. Positive Konjunkturdaten hielten die Verluste jedoch in Grenzen. Dank ausgabenfreudiger Konsumenten und anziehender Exporte wuchs die japanische Wirtschaft zu Jahresbeginn stärker als erwartet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index sank im frühen Handel 0,2 Prozent auf 8783 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,2 Prozent auf 737 Punkte nach. Exporteure, deren Geschäft unter einer Verschärfung der Krise in Europa leiden könnte, zählten zu den Verlierern. So wurde Nikon 1,6 Prozent tiefer gehandelt. Das Papier von Canon verlor 0,2 Prozent. Dagegen waren Anteilsscheine von Credit Saison mit einem Plus von 4,4 Prozent gefragt. Das Kreditunternehmen hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn über den Erwartungen von Experten verbucht.

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