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Euro vor EU-Gipfel auf Erholungskurs

Der Euro hat am Mittwoch nach dem Rundumschlag der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) gegen Länder der Eurozone zu einer Kurserholung angesetzt.

Bei den Anlegern wachse die Hoffnung auf einen erfolgreichen EU-Gipfel zur Schuldenkrise, sagten Händler. Im frühen Handel stieg die Gemeinschaftswährung deutlich über die Marke von 1.34 US-Dollar auf zuletzt 1.3449 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1.3394 (Montag: 1.3442) Dollar festgesetzt. Auch gegenüber dem Franken erholte sich der Euro weiter und stieg am Mittwochmorgen auf 1.2429 Fr. nach 1.2417 Fr. von Dienstagabend. Der US-Dollar sank derweil auf 0.9242 Franken nach 0.9256 Franken am Vorabend. Nach der Drohung einer Herabstufung der Kreditbewertung der Eurozone durch S&P vom Montagabend rücken der EU-Gipfel zur Schuldenkrise am Freitag und die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Die europäische Notenbank könnte im Kampf gegen die Schuldenkrise Hinweise auf einen verstärkten Kauf von Staatsanleihen hochverschuldeter Staaten der Eurozone geben, hiess es in einem Kommentar der Commerzbank. «Es riecht danach, dass die EZB deutlich aktiver an den Staatsanleihemärkten intervenieren wird», schrieb Commerzbank-Experte Ulrich Leuchtmann. Zudem blicken die Anleger nach Einschätzung von Experten mit wachsendem Optimismus auf den EU-Gipfel zur Schuldenkrise. Der neue Versuch, die Schuldenkrise der Eurozone zu lösen, könnte erfolgreich sein, hiess es. Medienberichten zufolge soll der Euro-Rettungsfonds nochmal verdoppelt werden. Ausserdem hatte das Parlament in Athen in der vergangenen Nacht die harten Sparmassnahmen der neuen Regierung mit grosser Mehrheit gebilligt.

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