Zum Hauptinhalt springen

Euro erstmals seit September wieder unter 1,205 Franken

Das Ringen um die Finanzierung Griechenlands hat den Euro gegenüber dem Franken gedrückt.

Erstmals seit Anfang September notierte die kriselnde Gemeinschaftswährung am Dienstag unter 1,205 Franken. Am frühen Nachmittag notierte der Euro bei 1,2043 Franken. Die Tendenz der vergangenen Tage nach unten in Richtung des Mindestkurses von 1,20 Fr. der Schweizerischen Nationalbank (SNB) setzte sich fort. Die fehlende langfristige Perspektive zur Finanzierung Griechenlands verunsichere, erklärten Devisenanleger. «Wesentlicher Grund dürfte sein, dass die Krise eben doch noch nicht vorbei ist», schrieb die Commerzbank in einem Kommentar. Dies nämlich laufe der Meinung vieler Marktteilnehmer entgegen, die sich nach der EZB-Ankündigung unlimitierter Anleihenkäufe in einem «Anflug irrationaler Euphorie» ein Ende der Krise erhofft hätten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte sich Anfang September bereit erklärt, notleidenden Staaten mit Käufen von Staatsobligationen zu Hilfe zu eilen, um deren Zinslasten zu reduzieren. Daraufhin kletterte der Euro deutlich auf über 1,21 Franken. Erstmals seit Ostern klebte er damit nicht mehr an der Marke des Mindestkurses, und die SNB konnte ihre Interventionen zurückfahren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch