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Euro bleibt nach schwachen US-Konjunkturdaten im Aufwind

Frankfurt am Main Der Euro hat am Montag den Aufwärtstrend der vergangenen Woche bestätigt.

Schwache US- Konjunkturdaten brachten dagegen den US-Dollar unter Druck. Am Nachmittag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,3172 Dollar und markierte damit den höchsten Stand seit vier Monaten. Zuletzt fiel der Euro wieder leicht zurück und kostete 1,3143 Dollar. Gegenüber dem Schweizer Franken kletterte der Euro zeitweilig auf bis zu 1,2185, liess dann aber ebenfalls leicht nach und stand am späten Nachmittag in etwa auf dem Niveau des Vortages um 1,2168. Ein überraschender Einbruch beim Empire-State-Index, dem Stimmungsbarometer der Einkaufsmanager in der Region New York, sorgte am Nachmittag derweil für Belastung beim Dollar. Der Index fiel entgegen der Markterwartungen auf den tiefsten Stand seit April 2009. Damals befand sich die Weltwirtschaft im Würgegriff einer tiefen Rezession. Nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann sollte die Wirkung der schwachen Konjunkturdaten auf die Währungsmärkte jedoch nicht überschätzt werden. Nachdem sich die führenden Notenbanken in den vergangenen Wochen geldpolitisch nach dem Motto «wer bietet mehr» positioniert hätten, bestimmten nun vor allem technische Faktoren den Devisenhandel.

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