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EU verhängt Millionenbusse gegen Glaskartell

Brüssel Der deutsche Glashersteller Schott muss wegen illegaler Preisabsprachen ein EU-Bussgeld von 40,4 Millionen

Euro zahlen. Schott und drei weitere Unternehmen aus Asien hätten Preise von Bildröhrenglas für Fernseher und Computerschirme abgesprochen, entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Zahlen müssen auch Nippon Electric und Asahi Glass - insgesamt kommen die Teilnehmer des Kartells auf eine Strafe von 128,7 Millionen Euro. Samsung Corning Precision Materials ging leer aus, da es die Verstösse der Kommission berichtet hatte. Die Unternehmen sprachen sich zwischen 1999 und 2004 zum Schaden von Konkurrenten und Konsumenten ab. Kartelle sind in der EU streng verboten - die Strafen für Unternehmen können bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes erreichen.

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