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Erdölpreis legt in Asien deutlich zu

Im frühen Handel stieg in Asien der Preis für ein Barrel Öl um 6 Prozent. Die Börse in Tokio verliert weiter an Boden.

Verliert nach den Kursverlusten in New York weiter an Boden: Asiens Leitbörse in Tokio. Archivbild: Eugene Hoshiko/Keystone
Verliert nach den Kursverlusten in New York weiter an Boden: Asiens Leitbörse in Tokio. Archivbild: Eugene Hoshiko/Keystone
Kimimasa Mayama, Keystone

Nach dem Absturz zu Wochenbeginn hat der Erdölpreis am Dienstag im Handel in Asien wieder zugelegt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6,6 Prozent auf 36 Dollar. Der Barrel-Preis für die Sorte WTI legte um 6,1 Prozent auf mehr als 33 Dollar zu.

Am Montag war der Erdölpreis zeitweise um rund 30 Prozent abgesackt. Das war der grösste Absturz seit dem Golfkrieg 1991. Neben den Sorgen wegen des Coronavirus trug der Einbruch des Erdölpreises zu einer weltweiten dramatischen Talfahrt der Börsen bei. Grund für die rasante Talfahrt des Ölpreises am Montag war der Streit zwischen den grossen Erdölproduzenten Saudiarabien und Russland. Riad will die Fördermenge reduzieren, um den Preis zu stabilisieren. Moskau lehnt dies aber ab.

Kursverluste in Asien

Asiens Leitbörse in Tokio verlor am Dienstag in Folge der massiven Kursverluste in New York weiter an Boden. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sackte anfangs um mehr als 660 Punkte ab. Er konnte dann jedoch wieder aufholen. Gut eine Stunde nach Handelsbeginn notierte das Börsenbarometer einen Abschlag von noch 282,15 Punkten oder 1,4 Prozent bei 19'416,61 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,2 Prozent und lag bei 1372 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag ein Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,8 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 5,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,9 Prozent auf 103,23 Yen und stagnierte bei 6,9441 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,5 Prozent höher bei 0,9296 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1410 Dollar und zog um 0,3 Prozent auf 1,0608 Franken an. Das Pfund Sterling verlor 0,5 Prozent auf 1,3068 Dollar.

(SDA)

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