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Enttäuschende Zahlen aus China belasten Stimmung an Tokios Börse

Tokio Enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Asien belastet.

Vor der Entscheidung der Fed sahen Marktteilnehmer zudem nur geringe Chancen, dass die US- Notenbank am Abend (MESZ) eine weitere geldpolitische Lockerung zur Ankurbelung der Wirtschaft beschliessen dürfte. «Viel wahrscheinlicher ist, dass die EZB etwas Grosses tut, etwa spanische Anleihen kaufen», sagte Ryota Sakagami von SMBC Nikko Securities. An das zinspolitische Treffen der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag knüpfen sich grosse Erwartungen. Geschürt hat diese EZB-Chef Mario Draghi. Er hatte vergangene Woche gesagt, die Zentralbank werde alles tun, was in ihrer Macht steht, um den Euro zu retten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,6 Prozent im Minus auf 8642 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,9 Prozent auf 730 Zähler nach. In Tokio konnten zahlreiche Unternehmen mit ihren Quartalsberichten die Anleger nicht überzeugen. Zudem schraubten viele Firmen wegen der Abkühlung der Nachfrage in China ihre Gewinnerwartungen zurück. Dazu gehörten der Maschinenbauer Komatsu, dessen Aktien um gut sieben Prozent fielen, und der Reederei-Konzern Sumitomo Heavy Industries, dessen Kurs um fast 15 Prozent abrutschte. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans präsentierte sich wenig verändert, nachdem er zuvor leichter tendiert hatte. Für einen Dämpfer sorgten neue Industriedaten, die schwächer ausfielen als erwartet und die Verlangsamung der Konjunktur unterstrichen. An den Devisenmärkten in Fernost blieb der Euro unter Druck. Er notierte zur US-Währung mit 1,2316 Dollar.

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