Zum Hauptinhalt springen

Entlassung bei Pelikan Hardcopy AG: Unia fordert Sozialplan

Die Gewerkschaft Unia übt Kritik an der Geschäftsleitung der Pelikan Hardcopy AG.

Der Tintenhersteller hatte Anfang Jahr die Entlassung von 40 der rund 100 Angestellten an den Standorten Wetzikon und Mönchaltorf angekündigt. Nun wirft die Unia den Verantwortlichen vor, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Bereits 1997 und 2007 sei es bei der Pelikan Hardcopy AG zu Massenentlassungen gekommen, schreibt die Unia in einer Mitteilung vom Donnerstag. Anders als früher habe die Firma dieses Mal aber keinen Sozialplan in Aussicht gestellt. Die betroffenen Mitarbeitenden hätten sich deshalb zusammengetan. Mitte März sei es zu einem Treffen mit der Geschäftsleitung gekommen. Doch statt eine Lösung für alle zu präsentieren, versuche Pelikan, die Belegschaft zu spalten. So setze die Geschäftsleitung auf «intransparente und unverbindliche» Einzelgespräche und habe einzelnen Mitarbeitern Leistungen in Aussicht gestellt. Um noch mehr Unsicherheit zu schaffen, sei zudem mit einzelnen vereinbart worden, den Inhalt der Gespräche geheim zu halten. Die Betroffenen wollten dieses Vorgehen nicht hinnehmen, heisst es weiter. In einem offenen Brief fordern sie deshalb «einen echten Sozialplan für alle». Zudem verlangen sie einen Gesprächstermin mit dem malaysischen Konzernchef Hooi Keat Loo, der am 19. April in Europa erwartet wird. Unter den Entlassenen seien viele, die seit 20 oder mehr Jahren für Pelikan arbeiteten. Mehrere seien über 60 Jahre alt und stünden kurz vor der Pensionierung. Für die Angestellten und für die Unia sei deshalb klar, dass Pelikan die Verantwortung als Arbeitgeber wahrnehmen müsse.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch