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Energieagentur IEA sieht «goldene Zeiten» für Gas kommen

Paris Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sieht die Internationale Energieagentur (IEA) «goldene Zeiten» für Gas kommen.

Vor allem die starke Entwicklung Chinas werde dazu führen, dass Gas künftig «eine wichtigere Rolle» bei der Energiegewinnung spiele, erklärte am Montag IEA-Chef Nobuo Tanaka. Während Gas heute 21 Prozent des weltweiten Energiebedarfs decke, könnte es in einem Vierteljahrhundert mehr als ein Viertel sein, schätzt die in Paris ansässige Agentur, die die Energieinteressen der Organisation für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung (OECD) vertritt. China brauche derzeit soviel Gas wie Deutschland und werde bis 2035 soviel benötigen wie die gesamte Europäische Union. Gas sei wie Kohle und Erdöl ein fossiler Brennstoff, der auf Kohlenstoffverbindungen beruhe, erklärte die IEA. Zwar sei es der «sauberste» fossile Energieträger - trotzdem würden bei der Verbrennung beziehungsweise Energiegewinnung auch Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Es könne daher zu einem weltweiten Temperaturanstieg von 3,5 Grad Celsius führen, warnte die Energieagentur, nach deren Einschätzung die Atomkraft in mehreren Ländern nur noch eine «verminderte Rolle» spielen wird.

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