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Einigung auf Banken-Rekapitalisierung bei EU-Gipfel Nun sind Euro-Staats- und Regierungschefs am Zug

Der erste Teil des EU- und Euro-Gipfelmarathons in Brüssel ist am Mittwochabend zu Ende gegangen.

Dabei wurden die bereits von den Finanzministern vereinbarten Eckpunkte zur Rekapitalisierung der Banken beschlossen. Bevor in Brüssel der Euro-Zonen-Gipfel startet, beraten nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters nun unter anderem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy zusammen mit der Chefin des internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, sowie dem ständigen EU- Ratspräsidenten Herman Van Rompuy über das weitere Vorgehen. Am Abend oder in der Nacht sollten die 17 Euro-Regierungen eine Vereinbarung über eine weitere Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF sowie nach Möglichkeit auch über einen Schuldenschnitt für Griechenland erzielen. Der polnische Regierungschef Donald Tusk betonte, dass die Rekapitalisierung der Banken nur ein Stück des Gesamtpakets zur Bekämpfung der Schuldenkrise bilde. «Das funktioniert nur, wenn die Euro-Gruppe auch die anderen Elemente verabschiedet», sagte Tusk. Polen hat zwar die rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne, ist aber kein Euro-Land und kann deshalb den Diskussionen der Euro-Zone nicht beiwohnen. Tusk erwartete, dass «es diese Nacht eine Lösung geben wird». Allerdings brauchten wohl einige Details noch etwas mehr Zeit.

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