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Einigung am Euro-Gipfel gibt asiatischen Börsen Auftrieb

Tokio Die Einigung der Euro-Länder im Kampf gegen die Schuldenkrise hat die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag beflügelt.

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit über die Hebelung des europäischen Rettungsfonds hielten sich die Gewinne allerdings in Grenzen. Auch die japanische Notenbank trug zur guten Stimmung bei: Sie will weiter Geld in die Wirtschaft pumpen und damit der Konjunktur auf die Sprünge helfen. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 1,4 Prozent auf 8871 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,5 Prozent auf 757 Zähler. Die Börse in Hongkong gewann 1,6 Prozent. Auch die Börsen in Südkorea, Taiwan und Australien notierten fester. Zu den grössten Gewinnern bei den Einzelwerten gehörten die Titel des zuletzt arg gebeutelten japanischen Kamera-Herstellers Olympus. Die Aktien stiegen um 20 Prozent, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende und Präsident Tsuyoshi Kikukawa infolge des Skandals um hohe Beratergebühren am Vortag zurückgetreten war. Das Unternehmen bekräftigte abermals, dass es nicht gegen Gesetze verstossen habe. Exportwerte litten unter der anhaltenden Sorge, der starke Yen verderbe ihnen das Geschäft. Das jüngste Signal dafür gab Nippon Electric Glass, die 70 Prozent ihrer Umsätze in Übersee machen. Die Aktie verlor 6,7 Prozent, nachdem der Konzern einen schwachen Umsatz und einen Gewinnrückgang um 42 Prozent für die erste Hälfte des bis Ende März laufenden Geschäftsjahres vermeldet hatte.

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