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Ein Drittel der A380-Flotte muss zur Überprüfung

Köln/Toulouse Neu entdeckte Risse an Tragflächen des Airbus A380 haben die Flugsicherheitsbehörden aufgeschreckt.

Fast ein Drittel der weltweiten Flotte des Grossraumfliegers muss vorsorglich überprüft werden. Das hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) am Freitag angeordnet. Die jetzt festgestellten «Risse vom Typ 2» seien «schwerwiegender» als die zunächst gefundenen, teilte die Behörde in Köln mit. Ein Airbus-Sprecher in Toulouse sagte, bei zwei der Riesen- Flugzeuge seien «Risse vom Typ 2» festgestellt worden und «bei einer Handvoll Flugzeuge Risse vom Typ 1», die das Unternehmen bereits Anfang Januar erstmals gemeldet hatte. Betroffen von den angeordneten Kontrollen sind nach Angaben der EASA A380-Maschinen von Singapore Airlines, Emirates und Air France KLM. Überprüft werden müssten 20 Maschinen der frühesten Baureihen, sagte ein Sprecher der Flugsicherheitsbehörde. Airbus hat insgesamt 67 der Grossraumflugzeuge ausgeliefert. Das weltweit grösste Passagierflugzeug war 2007 in Betrieb gegangen. Die neu entdeckten «Risse vom Typ 2» in den Tragflächen könnten möglicherweise die bauliche Struktur der betroffenen Flugzeuge beeinträchtigen, teilte die EASA mit. Die angewiesenen Kontrollen sollen in maximal sechs Wochen abgeschlossen sein. Die ältesten A380 mit mehr als 1800 Flügen müssen laut der Anordnung binnen vier Tagen überprüft werden. Die Anordnung sei eine vorläufige Massnahme, erklärte die Behörde.

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