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Drucker und Bund einigen sich auf Nachhaltigkeitskriterien

Das Bundesamt für Bauen und Logistik (BBL) und der Branchenverband der grafischen Industrie Viscom haben sich auf einen Nachweis bestimmter Nachhaltigkeitskriterien bei Beschaffungen des Bundes geeinigt.

Demnach sollen Druckunternehmen, die im Besitz eines Viscom- Nachhaltigkeits-Labels sind, im Bewerbungsverfahren für einen Druckauftrag des Bundes eine Hürde weniger zurücklegen, als Drucker ohne Label. Solche müssen den Nachhaltigkeits-Nachweis selber erbringen. Das Viscom-Label garantiert die Einhaltung von Mindeststandards in allen wesentlichen Nachhaltigkeitsbreichen, wie Viscom am Sonntag mitteilte. Diese sind: Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrages, Arbeitssicherheit, Lohngleichheit von Frau und Mann, aktives Mitwirken im Bildungsbereich und umweltgerechtes Arbeiten. Nach dem Abschluss der Vereinbarung zwischen Viscom und dem BBL, will der Branchenverband nun auch, dass staatliche und halbstaatliche Unternehmen das Label anerkennen und Nachhaltigkeitskriterien einhalten, damit Besitzer des Labels erleichterten Zugang zu deren Beschaffungswesen erhalten. Im Visier hat Viscom auch die Kantone. «Nicht in allen Kantonen verlaufen die Auftragsvergaben nach den anerkannten Gesetzmässigkeiten der Nachhaltigkeit», schreibt Viscom. Beispielsweise die Kantone Zürich und Waadt liessen ihre Amtsblätter von Betrieben drucken, «die sich explizit nicht an den gültigen Gesamtarbeitsvertrag des grafischen Gewerbes halten».

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