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Was hat der Erfinder der Neonröhre verbrochen?

Vor 100 Jahren erstrahlten am Grand Palais in Paris am Autosalon 1910 erstmals Neonröhren. Erfunden hatte sie Georges Claude sozusagen als Nebenprodukt. Bei der industriellen Herstellung von flüssiger Luft stiess er auf das Spurengas Neon, das leuchtet, wenn es in einem Glasrohr unter Strom gesetzt wird. Da die Rohre leicht formbar sind, wurde seine Neonlampe bald zum idealen Material für Leuchtreklamen und veränderte die Stadtbilder. Claude fiel in Ungnade, weil er im Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Besetzern kollaborierte, und wurde wegen Hochverrats verurteilt. Die von ihm gegründete Firma Air Liquide ist immer noch einer der grössten Hersteller von Gasen. Die heutige Leuchtstoffröhre ist übrigens keine Neonröhre, auch wenn sie in der Umgangssprache sogenannt wird, sie funktioniert grundsätzlich anders.

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