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Die Umverteilung stoppen

Viele Pensionskassen setzen bei den künftigen Renten den Rotstift an. Dies sei unumgänglich, damit die Versicherten die Rentner nicht mehr länger quersubventionieren müssten, sagen Experten.

Alt gegen Jung: Die Renten der bereits Pensionierten bleiben vor Kürzungen bewahrt. Foto: Veryan Dale/Alamy
Alt gegen Jung: Die Renten der bereits Pensionierten bleiben vor Kürzungen bewahrt. Foto: Veryan Dale/Alamy

Die anhaltend tiefen Zinsen auf dem Kapitalmarkt machen den Pensionskassen zu schaffen. Sie verdienen nicht mehr genug, um die versprochenen Leistungen zu finanzieren. Hinzu kommt, dass die Vorsorgeguthaben wegen der steigenden Lebenserwartung länger reichen müssen. Zahlreiche Vorsorgestiftungen haben deshalb die Berechnungsgrundlagen für ihre Leistungen angepasst. Sie senken den sogenannten technischen Zinssatz, mit welchem das für die Renten zurückgestellte Kapital verzinst wird. Und sie kürzen den Umwandlungssatz, mit dem die jährliche Rente aus dem vorhandenen Altersguthaben berechnet wird.

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