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Die Schweiz ist Weltmeisterin im Uhrenexport

Schweizer Uhren sind ein Exportschlager: Nach Stückzahlen liegt die hiesige Branche 2011 zwar weit abgeschlagen hinter China, die Uhren sind im Schnitt aber wertvoller.

Ein traditionelles Schweizer Handwerk bewährt sich in wirtschaftlich schwierigem Umfeld: Für 21,8 Milliarden Dollar (19,3 Milliarden Franken) hat die hiesige Uhrenbranche 2011 Uhren ins Ausland verkauft. Sie ist damit wertmässig Exportweltmeisterin. China hat zwar 23 Mal so viele Armbanduhren exportiert, deren Gesamtwert kommt jedoch nur auf 3,7 Milliarden Dollar.

Am Vortag der Eröffnung der Welt-Leitmesse «Baselworld» unterstreichen die jüngsten Zahlen des Schweizer Branchenverbandes (FH) die weltweite Bedeutung der Schweizer Uhrenindustrie. Diese ist drittwichtigster Exportzweig hinter der Chemisch-pharmazeutischen- und der Maschinenindustrie.

Hongkong ist wichtigster Importeur

Hongkong, mit 9,7 Milliarden Dollar weltweit wichtigster Importeur von wertvollen Uhren, ist ein Spezialfall, weil der Stadtstaat vor allem auf Wiederexporte setzt. Die 402,7 Millionen exportierten Armbanduhren im letzten Jahr platzieren die ehemalige britische Kolonie auf dem zweiten Platz hinter China mit 682,1 Millionen Stück.

Nach Stückzahlen liegt die Schweiz weit abgeschlagen mit 29,8 Millionen exportierten Armbanduhren, vor Deutschland mit 14,5 Millionen, den USA mit 7,4 Millionen und Frankreich mit 7,3 Millionen Stück. Nach Wert kamen die Deutschen Uhren auf insgesamt 2 Milliarden Dollar, jene aus Frankreich auf 1,9 Milliarden Dollar.

Chinesische Uhren kosten durchschnittlich 2 Dollar

Der durchschnittliche Stückpreis der Uhren erklärt die sehr unterschiedlichen Verhältnisse von exportierten Stückzahlen und Gesamtwerten: 2011 kosteten chinesische Uhren im Schnitt 2 Dollar und solche aus Hongkong 15 Dollar. Die exportierten Schweizer Uhren waren derweil im Schnitt je 688 Dollar wert.

SDA/rbi

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