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«Die Idee der global führenden Investmentbank gehört definitiv der Vergangenheit an»

Die UBS baut massiv Stellen im Investmentbanking ab. Der Bankenprofessor Manuel Ammann erklärt, was das für den Bankenplatz Schweiz bedeutet.

Manuel Ammann ist Direktor des Instituts für Banken und Finanzen an der Hochschule St. Gallen.
Manuel Ammann ist Direktor des Instituts für Banken und Finanzen an der Hochschule St. Gallen.
zvg

Vollzieht die UBS mit der Verkleinerung der Investmentbank den richtigen Schritt?Die UBS zieht die Konsequenzen aus der schwierigen Situation im Investmentbanking. Wie die UBS haben auch andere Grossbanken in den Boomjahren ihre Investmentbanking-Sparten stark ausgebaut. Weil der Bereich sehr profitabel war, wollten alle dabei sein und möglichst weit vorne mitspielen. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise 2007 hat sich das Umfeld jedoch massiv verändert. Das Investmentbanking wirft viel weniger Gewinn ab als in den Boomjahren. Die Profitabilität des Eigenhandels hat stark gelitten. Zudem sind die Kunden verunsichert und handeln weniger. Ausserdem kaufen sie weniger margenträchtige Produkte. Die UBS will sich angesichts dieses schwierigen Umfelds wieder mehr auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

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