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Detailhandelsumsatz in Italien drastisch eingebrochen

Rom Im italienischen Detailhandel sind die Umsätze im April drastisch eingebrochen.

Sie gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,8 Prozent zurück, wie die italienische Statistikbehörde Istat am Dienstag in Rom mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit mindestens Januar 2001. Die Markterwartungen von minus 0,1 Prozent wurden sehr deutlich verfehlt. Selbst im Monatsvergleich war der Rückgang mit 1,6 Prozent aussergewöhnlich stark. Sowohl im Lebensmittelhandel als auch im übrigen Detailhandel gingen die Umsätze stark zurück. Gelitten haben im April auch die Lebensmitteldiscounter, die sich zuvor in der Krise noch gut gehalten hatten. Italien ist in der Rezession, was sich auch in dem weiterhin zurückgehenden Vertrauensindex der Konsumenten spiegelt. Die harten Spar- und Steuerauflagen der Technokratenregierung unter Mario Monti drücken auf das Konsumentenverhalten. Mit Investitionsprogrammen und einer noch ausstehenden Liberalisierung des Arbeitsmarktes will Monti nach der Sparwelle gegen die Verschuldung jetzt für Wachstum sorgen.

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