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Das Internet als Kommunikations- und Kaufmedium

Schweizerinnen und Schweizer nutzen das Internet hauptsächlich, um mit anderen Menschen zu kommunizieren.

In einer von der Universität St. Gallen durchgeführten Studie zum Online- Nutzungsverhalten gaben 71,4 Prozent an, das Netz unter anderem zu diesem Zweck zu verwenden. 54,2 Prozent der 1000 befragten Personen aus 13 Schweizer Städten gaben an, das Internet aus Spassgründen zu nutzen. 52,3 Prozent lesen Nachrichten und Zeitschriften, 51,9 Prozent bilden sich über das Netz weiter und 28,9 Prozent machen für den Kauf von Produkten und Dienstleistungen davon Gebrauch. Auf Platz 1 der meistbesuchten Webseiten steht wie bereits bei der letzten Erhebung 2007 die Suchmaschine Google mit 22,9 Prozent regelmässigen Nutzern. Mit 18,7 Prozent folgt das soziale Netzwerk Facebook, das vor vier Jahren in der Schweiz erst marginal bekannt war. Auf Rang 3 steht die Videoplattform Youtube mit 6,5 Prozent regelmässigen Besuchern. «Silver Surfer» die kauffreudigsten User Was das Online-Konsumverhalten betrifft, so ist die Altersschicht der über 55-jährigen Internetnutzer - der sogenannten «Silver Surfer» - mit Abstand die kauffreudigste. Im Jahr 2010 gaben diese gemäss der Studie durchschnittlich 1862 Franken für Internetbestellungen aus. Die Angehörigen der Altersgruppe 25-34 wendeten im Vergleich dazu 1078 Franken auf. Am häufigsten für Käufe im Netz verwendet wird derzeit die Onlineplattform ricardo.ch mit 8,4 Prozent der Nutzer. Dahinter folgen der Reihe nach die Webseiten von Amazon, Easyjet und Ebay. 53 Prozent der befragten Personen gaben ausserdem an, sie würden - erst einmal gewusst wie - das mobile Internet nutzen, um Produkte und Dienstleistungen in ihrer unmittelbaren Nähe aufzuspüren, was dieser Form der Kundengewinnung ein grosses Potenzial attestiert. Präsentiert wurde die Studie am Dienstag von Marketing- und Handelsmanagement-Professor Thomas Rudolph anlässlich eines von ricardo.ch am Dienstag organisierten Mediengesprächs in Zug.

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