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Devisenbanken stehen vor einer Klagewelle

Viele Devisenspekulanten haben Verluste eingefahren. Banken wie die Saxo haben offene Ausstände. Betroffene prüfen nun Musterklagen.

Wurde durch die Aufhebung des Euromindestkurses stark getroffen: Der Ableger der dänischen Saxo Bank in Zürich. Foto: Keystone
Wurde durch die Aufhebung des Euromindestkurses stark getroffen: Der Ableger der dänischen Saxo Bank in Zürich. Foto: Keystone

Die dänische Saxo Bank mit Ableger in Zürich wurde durch die Aufhebung des Euromindestkurses stark getroffen. «Wir werden mit Sicherheit einige Verluste haben», sagte Saxo-Finanzchef Steen Blaafalk im Gespräch. Trotzdem könne die Bank alle regulatorischen Kapitalanforderungen einhalten.

Über das Ausmass des Abschreibers hält sich die Saxo Bank bedeckt. Die ­«Financial Times» nannte das Institut zusammen mit englischen Brokern als Opfer des Devisen-Crashs. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat die englische Finanzaufsicht eine Anfrage bei rund 90 Devisen-Brokern wegen allfälliger Verluste eingeleitet.

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