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Debatte gerät auf Abwege

Die Nationalbank muss ihren Schwenker noch besser erklären.

Ist selten zuvor in einen solchen Kritikhagel geraten: Die Schweizerische Nationalbank. Foto: Keystone
Ist selten zuvor in einen solchen Kritikhagel geraten: Die Schweizerische Nationalbank. Foto: Keystone

Selten zuvor ist die Schweizerische Nationalbank (SNB) in einen solchen Kritikhagel geraten wie nach der Aufgabe des Euromindestkurses von letzter Woche. Über Sinn oder Unsinn dieses Entscheids aus heiterem Himmel lässt sich trefflich streiten. Delikat wird die Sache jedoch, wenn Kritiker wie Daniel Lampart, Chefökonom des Gewerkschaftsbundes, nun insinuieren, die Nationalbank habe mit ihrem abrupten Schwenker die gesetzlichen Pflichten verletzt. Und dieser Vorwurf noch von einem Mitglied des Bankrats stammt – also jenem Gremium, das die Geschäftsführung der SNB zu beaufsichtigen hat.

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