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Dann halt mit eigenem Eurokurs

Not macht erfinderisch: Was Schweizer Ferienorte und Geschäfte nach dem Eurokurssturz tun, um den finanziellen Schaden zu begrenzen.

Touristiker müssen sich etwas einfallen lassen, um konkurrenzfähig zu bleiben: Wintersportler machen Pause auf dem Crap Sogn Gion in Falera GR. (15. Dezember 2014)
Touristiker müssen sich etwas einfallen lassen, um konkurrenzfähig zu bleiben: Wintersportler machen Pause auf dem Crap Sogn Gion in Falera GR. (15. Dezember 2014)
Gian Ehrenzeller, Keystone
Eurokurs à la Suisse: Schweizer Geld, auf Euronoten gebettet.
Eurokurs à la Suisse: Schweizer Geld, auf Euronoten gebettet.
Gaëtan Bally, Keystone
Auch Schweizer können günstig in Euro bezahlen: Eine Hotelangestellte legt Euronoten an der Reception aus.
Auch Schweizer können günstig in Euro bezahlen: Eine Hotelangestellte legt Euronoten an der Reception aus.
Urs Flüeler, Keystone
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Weniger als 1 Franken ist der Euro gut eine Woche nach der Aufhebung der Euro-Untergrenze wert. Der Kurssturz ist ein Schlag für die Schweizer Tourismusgebiete, speziell für diejenigen in Grenznähe. Um den finanziellen Schaden zu begrenzen, plant die Ferienregion Engadin Samnaun, die zusammen mit dem österreichischen Ischgl ein Skigebiet betreibt, in Kürze einen Eurokurs von 1.10 Franken. Zusätzlich gewähren die Hotels und Geschäfte, die mitmachen, 10 Prozent Rabatt auf ihre Leistungen. Einige Wohnungsvermieter und Talrestaurants wollen gar einen Wechselkurs von bis zu 1.30 Franken anbieten. «Im Moment sammeln wir Rückmeldungen der Leistungspartner», sagt Niculin Meyer, Sprecher der Tourismusorganisation Engadin Scuol Samnaun Val Müstair. Die Mehrheit der lokalen Leistungsträger werde mit an Bord sein – jedoch nicht die Bergbahnen, denn deren Tickets würden ohnehin beidseits der Grenze in Euro verkauft.

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