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Daimler ruft Hunderte Smarts zurück In der Schweiz lediglich acht Fahrzeuge betroffen

Stuttgart Daimler-Kunden werden erneut von Qualitätsproblemen getroffen: Der deutsche Autokonzern muss Hunderte Smarts zurückrufen, weil bei den Kleinwagen Befestigungsschrauben der Bremssattelhalterung nicht mit dem nötigen Drehmoment angezogen sind.

In der Schweiz seien lediglich acht Fahrzeuge betroffen. Die Halter dieser Fahrzeuge würden direkt informierte, hiess es am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda bei der Presseabteilung der Mercedes-Benz Schweiz AG. «In Deutschland sind 480 Fahrzeuge betroffen», sagte ein Daimler- Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Es handle sich um eine Charge, die zwischen 28. Februar und 6. März gebaut worden sei. Die Halter würden vom Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben. Der Branchendienst «Auto Service Praxis» hatte zuvor online berichtet, weltweit seien 940 Einheiten betroffen. Die Zahl wollte ein Unternehmenssprecher in Deutschland nicht bestätigen. Er sagte, es seien keine Unfälle bekannt, und es handle sich um eine reine Präventivmassnahme. Erinnerungen werden wach an Zeiten, in denen Daimler von mehreren Pannen heimgesucht wurde. Die Rückstellungen zur Behebung von Qualitätsproblemen schossen in Zeiten von DaimlerChrysler in die Höhe, der Gewinn ging zurück. Erst vergangene Woche rückte ein Defekt an einem Dieselmotor vor drei Jahren wieder in den Vordergrund, weil die Dimension der damaligen Probleme beziffert wurde: Der Schaden belaufe sich auf mehr als eine halbe Milliarde Euro, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» unter Berufung auf den Konzern. Offiziell bestätigte Daimler die Summe nicht.

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