Zum Hauptinhalt springen

Cytos bleiben noch 28,8 Millionen Fr. zur Finanzierung des Geschäfts

Das Zürcher Biotech-Forschungsunternehmen Cytos hatte Ende 2011 nach einem turbulenten Jahr mit Liquiditätsproblemen und drastischem Stellenabbau noch 28,8 Millionen

Fr. flüssige Mittel übrig. Netto hatte es im vergangenen Jahr 18,8 Millionen Fr. verbraucht. Der Bruttomittelverbrauch für die Betriebsaktivitäten (Cashburn- Rate) ist damit von monatlichen 1,9 Millionen Fr. im Jahr 2010 auf monatliche 1,5 Millionen Fr. im Jahr 2011 gesunken, wie Cytos am Freitag mitteilte. Eingenommen hat Cytos 2011 lediglich 1,6 Millionen Franken, 1 Million davon waren Lizenzgebühren vom Forschungspartner Novartis. Im Vorjahr hatte sich der Umsatz aufgrund des Verkaufs einer von Cytos entwickelten Technologieplattform noch auf 22,3 Millionen Fr. belaufen. An die Wandelanleihe, die das Unternehmen im Jahr 2007 aufgenommen hat, hat Cytos im vergangenen Jahr 5,2 Millionen Fr. zurückbezahlt. Die restlichen 35,9 Millionen Fr. würden am 20. Februar fällig, doch hat das Unternehmen an der Gläubigerversammlung vom letzten November eine Restrukturierung der Rückzahlung durchsetzen können. Diese Restrukturierung sieht vor, dass am kommendem Montag nur die eine Hälfte der Wandelanleihe zurückbezahlt werden muss und die zweite Hälfte erst in drei Jahren fällig wird. Im Zuge des im August angekündigten Sparprogramms wurde zudem die Anzahl der Vollzeitstellen von 81 auf 36 reduziert, bis im Mai sollen gerade noch 10 Stellen übrig bleiben. Der gestaffelte Abbau hat zum Ziel, den hauptsächlichen Vermögenswert von Cytos, einen potenziellen Wirkstoff zur Therapie von Heuschnupfen und allergischem Asthma, für klinische Tests bereitstellen zu können. Sämtliche Hoffnungen auf einen Weiterbestand des Unternehmens bauen auf diesen Wirkstoff.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch