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Credit Suisse muss trotz «Basel III» kein Kapital aufnehmen

Die Credit Suisse muss trotz international verschärfter Kapitalvorschriften für Banken (Basel III) kein Eigenkapital aufnehmen.

Zudem rechnet die Grossbank nicht mit einer signifikanten Änderung der Dividende oder der Wachstumspläne, wie Konzernchef Brady Dougan in einem Interview mit dem «St. Galler Tagblatt» vom Dienstag sagte. Die von «Basel III» ausgehenden härteren Kapital- und Liquiditätsvorschriften habe Credit Suisse grösstenteils vorweggenommen. «Wir erfüllen die Kapitalvorschriften, weil wir früh unsere Kapitalbasis verstärkt und die Risiken um ein Drittel reduziert haben», sagte Dougan. Änderungen seien aber bei der Zusammensetzung des Kapitals nötig, räumte der CS-Chef ein. Dafür habe die Bank einige Jahre Zeit und könne das erforderliche Kapital durch Gewinne aus dem Geschäft schaffen. Auf die Lehren aus der Finanzkrise angesprochen sagte Dougan, die Credit Suisse habe sich ein konservatives Geschäftsmodell verordnet, mit weniger Risiken, höherer Liquidität und mit mehr Eigenkapital unterlegt. Konkret sei die CS aus dem Eigenhandel ausgestiegen und habe das Investment Banking komplett umgebaut.

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