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Collardi soll mehr verdienen als Ermotti und Thiam

Der Wechsel von Julius Bär zur Privatbank Pictet zahlt sich für Boris Collardi offenbar finanziell aus – und wie.

Mit 34 schon CEO: Boris Collardi wechselt nach knapp zehn Jahren bei Julius Bär zur Pictet-Gruppe in Genf.
Mit 34 schon CEO: Boris Collardi wechselt nach knapp zehn Jahren bei Julius Bär zur Pictet-Gruppe in Genf.
Ennio Leanza, Keystone
Der Rücktritt kam überraschend und enttäuschte die Anleger – die Julius-Bär-Aktie gab nach. (Archiv)
Der Rücktritt kam überraschend und enttäuschte die Anleger – die Julius-Bär-Aktie gab nach. (Archiv)
Ennio Leanza, Keystone
Collardi leitete die Bank seit 2009: Der damalige CEO anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich. (27. Juli 2009)
Collardi leitete die Bank seit 2009: Der damalige CEO anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich. (27. Juli 2009)
Steffen Schmidt, Keystone
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Heute ist der Chef von Julius Bär überraschend zurückgetreten. Boris Collardi wechselt nun zur Genfer Privatbank Pictet. Persönliche Gründe seien für diese Entscheidung verantwortlich, hiess es. Doch vermutlich dürfte auch der Lohn am neuen Arbeitsort ausschlaggebend sein. In Genf dürfte der 43-Jährige bis zu 30 Millionen Franken verdienen, berichtet die «Nordwestschweiz» unter Berufung auf anonyme Quellen.

So viel verdient kein anderer Banker in der Schweiz. Zum Vergleich: UBS-Chef Sergio Ermotti verdiente letztes Jahr 13,7 Millionen Franken, bei CS-Chef Tidjane Thiam waren es 11,9 Millionen.

Luxusuhren-Sammlung

Der Westschweizer Collardi gilt als Senkrechtstarter in der Branche. Im Mai 2009 hatte er im Alter von gerade mal 34 Jahren und ohne akademische Weihen die Nachfolge von Alex Widmer an der Spitze von Julius Bär übernommen. Collardi verdiente sich zuvor seine Sporen im internationalen Private Banking bei den Grossbanken ab. 2006 wechselte er zu Julius Bär als Chief Operation Officer (COO).

Collardi sammelt Luxusuhren und liebt Sportwagen. Zu Reden gab in den vergangenen Jahren immer wieder sein Lohn. Als einer der bestverdienenden Manager der Schweiz strich er 2016 rund 6,5 Millionen Franken ein.

SDA/woz

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