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Chinas Industrie läuft stabil dank Binnennachfrage

Peking Eine solide Binnennachfrage hat Chinas Industrie im August am Laufen gehalten, ohne allerdings ihr Wachstumstempo von 13 Prozent noch einmal zu beschleunigen.

Zugleich legten aber die Einkaufspreise für die Unternehmen schneller als erwartet zu. Anders als Brasilien will China den Kampf gegen die Inflation von derzeit 6,5 Prozent unvermindert fortsetzen. Er bleibe trotz der schwächelnden Weltwirtschaft die oberste Priorität der Regierung in den kommenden Monaten, erklärte Ministerpräsident Wen Jiabao. Die Notenbank in Brasilia hat trotz einer hohen Preissteigerung die Zinsen erstmals seit zwei Jahren gesenkt. Der von der chinesischen Regierung erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 50,9 Punkte im August nach einem Tiefstand von 50,7 Punkten im Juli, der seit mehr als zwei Jahren nicht mehr erreicht worden war. Ab 50 Punkte signalisiert der Index eine Ausweitung der Produktion. Der entsprechende Index der Bank HSBC kletterte auf 49,9 Punkte nach 49,3 Zählern im Vormonat. Die Umfrage der Bank berücksichtigt stärker mittelständische Unternehmen. Der Index für Exportaufträge rutschte laut Regierungsangaben auf 48,3 von 50,4 Punkten, während die Rückmeldung zum gesamten Auftragseingang unverändert bei 51,1 Punkten lag. «Diese Daten bestätigen, dass China in den kommenden Monaten ein gedämpftes Wachstum erleben wird, aber keine harte Landung», sagte Qu Hongbin von HSBC.

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