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China warnt EU vor Verhängung von Handelsbeschränkungen

Peking Im Streit um mutmassliche staatliche Subventionen für chinesische Solar- und Telekommunikationsfirmen hat China die Europäische Union vor dem Verhängen von Handelsbeschränkungen gewarnt.

Der Sprecher des Handelsministeriums, Shen Dangyang, wies am Dienstag Vorwürfe als «grundlos» zurück, die Telekommunikationsfirmen Huawei und ZTE hätten staatliche Hilfen erhalten. Sie seien allein im fairen Wettbewerb gewachsen. Shen verwies auf die zahlreichen europäischen Telekomfirmen, die seit Jahren zum beiderseitigen Nutzen in China operierten. Peking wolle nicht, dass diese «Win-Win-Situation» zerstört werde, sagte der Sprecher. Berichten zufolge bereitet die EU-Kommission derzeit eine Untersuchung des Geschäftsgebarens von Huawei und ZTE vor. Europäische Konkurrenten werfen den beiden Telekomfirmen seit langem vor, durch staatliche Hilfen unfaire Wettbewerbsvorteile zu haben. Shen warnte am Dienstag zudem davor, Handelsbeschränkungen gegen chinesische Solarzellen-Hersteller zu verhängen. Diese würden auch den europäischen Fotovoltaik-Sektor treffen, da er grosse Mengen Rohmaterial nach China liefere. Nach Angaben von Shen importierte China für die Produktion von Solarbatterien Material im Wert von 5 Milliarden Euro, wovon 45 Prozent von EU-Firmen stammten. «Wir hoffen, die EU wird vorsichtig sein», sagte Shen.

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