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China verteidigt Exportbeschränkungen für Seltene Erden

Peking China verteidigt seine massiven Exportbeschränkungen für Seltene Erde gegen internationale Kritik.

Der Hauptförderer der Rohstoffe zur Herstellung von High-Tech- Geräten ruft andere Staaten dazu auf, mehr in die Förderung der Rohstoffe zu investieren. Zur Exportbeschränkung, die am Dienstag bekannt wurde, sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums am Donnerstag in Peking: «Das geschieht in Übereinstimmung mit den Regeln der Welthandelsorganisation.» Sie forderte andere Staaten dazu auf, neue Minen zu erschliessen und die begehrten High-Tech-Rohstoffe stärker zu fördern. «Die internationale Gemeinschaft trägt gemeinsam Verantwortung dafür, dass die Versorgung mit Seltenen Erden gewährleistet bleibt», sagte die Sprecherin. In der Volksrepublik werden 97 Prozent der weltweiten Menge der 17 Metalle gefördert, die unter dem Begriff Seltene Erden zusammengefasst werden. Die Regierung will die Ausfuhr in der ersten Jahreshälfte 2011 um 35 Prozent drosseln. Sie beschwört damit einen Handelsstreit mit den USA herauf. Der Rückgang nährt Befürchtungen, dass Metalle für den Herstellung von Computern, Halbleitern, Elektromotoren und Windturbinen knapp werden und ihr Preise deutlich steigen könnten. Zudem wird wahrscheinlicher, dass die USA ihre Drohung wahr machen und in der Angelegenheit die Welthandelsorganisation (WTO) anrufen.

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