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China verspricht, weniger am Devisenmarkt zu intervenieren

In einem der längsten und wichtigsten Streitpunkte zwischen China und den USA bahnt sich eine merkliche Entspannung an.

China will den Wechselkurs der Landeswährung Renminbi stärker von den Marktkräften bestimmen lassen: Chinesischer Geldhändler beim Zählen von Dollar-Scheinen.
China will den Wechselkurs der Landeswährung Renminbi stärker von den Marktkräften bestimmen lassen: Chinesischer Geldhändler beim Zählen von Dollar-Scheinen.
Keystone

Jack Lew, der Finanzminister der USA, sprach von «wichtigen» und «grossen» Änderungen in Chinas Haltung. Damit würdigte er die Zusage Pekings in einer gemeinsamen chinesisch-amerikanischen Erklärung, wonach China seine Interventionen am Devisenmarkt reduzieren wolle – versehen allerdings mit dem Vorbehalt «so wie es die Bedingungen erlauben». Lew selber umschrieb diese Einschränkung dergestalt, dass chinesische Eingriffe zur Beeinflussung des Renminbi-Wechselkurses nur mehr auf «wirklich ausserordentliche Umstände» beschränkt bleiben sollen.

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