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Celesio senkt Prognose erneut und prüft Verkauf von Firmenteilen

Frankfurt Die Negativnachrichten beim Pharmahändler Celesio reissen nicht ab: Der Konzern senkte am Mittwoch bereits zum dritten Mal in diesem Jahr seine Prognose und rechnet 2011 nun nur noch mit einem Betriebsgewinn vor Einmalaufwendungen (Ebitda) von mindestens 575 Millionen

Euro. Im Juli hatte das Unternehmen noch rund 600 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die erneute Prognosesenkung sei auf regulatorische Eingriffe in Grossbritannien sowie einen schärferen Wettbewerb in wichtigen Märkten wie Frankreich und Deutschland zurückzuführen, erklärte der Konzern. In den ersten neun Monaten fuhr Celesio laut vorläufigen Zahlen bei leicht rückläufigen Umsätzen ein Ebitda von rund 410 Millionen Euro ein. Der neue Celesio-Chef Markus Pinger will nun mit einem neuen Sparprogramm gegensteuern, das ab 2012 das Ergebnis stabilisieren und in den folgenden Jahren eine zusätzliche jährliche Entlastung von mindestens 50 Millionen Euro bringen soll.

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