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Britische Börsenaufsicht verdonnert RBS zu Rekordstrafe

London Die britische Börsenaufsicht FSA hat über die teil-verstaatlichte Royal Bank of Scotland eine Rekordstrafe verhängt.

Das Institut muss umgerechnet 6,7 Mio. Euro für Mängel bei der Risikokontrolle bezahlen, wie die Aufsicht am Dienstag mitteilte. Die Lücken könnten die Finanzierung von Terroristen erleichtern, hiess es weiter. Die Grossbank habe keine ausreichenden Systeme und Kontrollen eingerichtet, um Verstösse gegen britische Finanzsanktionen zu verhindern. Die FSA hat nach eigenen Angaben noch nie eine solch hohe Strafe dafür verhängt, dass politische Sanktionen nicht angemessen umgesetzt werden. «Da das Institut relevante Kunden und Zahlungen nicht unter der Sanktionsliste der Regierung beobachtet, hat sich die Royal Bank of Scotland der Gefahr ausgesetzt, eine Finanzierung des Terrorismus zu erleichtern», erklärte die für die Strafverfolgung zuständige Direktorin der Behörde, Margaret Cole. RBS teilte mit, sie habe die Ergebnisse der FSA-Untersuchung zur Kenntnis genommen und damit begonnen, ihre Kontrollsysteme zu verbessern.

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