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Brent-Öl billiger - Schnäppchenjäger treiben Goldpreis

Frankfurt Die schwachen Konjunkturperspektiven haben am Donnerstag den Ölpreis der Sorte Brent belastet und ihn auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gedrückt.

Ein Fass des Nordseeöls kostete zeitweise noch 109,01 Dollar und damit 74 Cent weniger als im späten Vortagesgeschäft. US-Öl pendelte um seinen Vortagesschluss um 92,81 Dollar je Fass. Vor einem Jahr kostete Brent-Öl rund 3 Dollar weniger als derzeit, WTI-Öl war etwa 5 Dollar billiger. Generell ist amerikanisches Öl seit einiger Zeit deutlich günstiger, weil der Mittlere Westen der USA über ein Überangebot an Öl verfügt, das bislang nur schwer verteilt werden konnte. Nun wird eine neue Pipeline in Betrieb genommen - die Seaway- Pipeline, über die Öl an die Golfküste transportiert werden kann. Analysten gehen davon aus, dass sich der WTI-Preis wegen des neuen Transportweges erhöhen wird. Schnäppchenjäger liessen den Goldpreis um fast 10 Dollar anziehen auf 1547 Dollar je Feinunze. Am Vortag war der Preis auf ein Viereinhalb-Monats-Tief gefallen. Nach wie vor hielten sich aber viele Investoren wegen der unsicheren Perspektiven zurück und agierten sehr vorsichtig, sagte Analystin Lynette Tan von Phillip Futures.

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