Zum Hauptinhalt springen

Brauerei Angestellte und Sympathisanten demonstrieren für Cardinal

Zu hunderten versammeln sich seit Samstagmittag Angestellte und Sympathisanten der Freiburger Brauerei Cardinal vor dem Brauereigelände, um gegen die Schliessung des Traditionsbetriebs zu demonstrieren.

Dominierende Farbe an der Kundgebung ist gelb, die Markenfarbe der Brauerei. Mit gelben T-Shirts, Plakaten, Transparenten und Bierdeckel-Broschen versammeln sich die Teilnehmer vor dem Brauereiareal zu der für 13.30 Uhr angekündigten Kundgebung. Ende August hatte die Feldschlösschen-Gruppe, zu der Cardinal gehört, die Schliessung bekannt gegeben. Dies löste in Freiburg heftige Reaktionen aus. Für viele Freiburgerinnen und Freiburger gehört das traditionsreiche Brauhaus zu ihrer Stadt. Vom Entscheid betroffen sind 75 Angestellte. 18 sollen frühpensioniert werden, 57 sollen von Feldschlösschen Stellen angeboten bekommen. Die Biermarke Cardinal soll zwar bestehen bleiben. Statt in Freiburg soll das Bier in Rheinfelden gebraut werden. Für viele Freiburger sei das aber nicht mehr das Gleiche, betonten einige der Kundgebungsteilnehmer am Samstag im Gespräch. Cardinal gehöre einfach zu Freiburg. Die Gewerkschaft Unia und das Personal haben inzwischen verschiedene Vorschläge erarbeitet, um die Produktion in Freiburg möglichst zu erhalten. Bereits 1996 wurde über eine Schliessung von Cardinal diskutiert. Wütende Freiburgerinnen und Freiburger hatten sich mit den Angestellten zu Massenprotesten versammelt und damit den Verzicht auf die Schliessung erreicht. Notiz an die Redaktion: Folgt Zusammenfassung bis ca 17 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch