Zum Hauptinhalt springen

BP zahlt wegen Ölkatastrophe 20 Milliarden Dollar

Der Mineralölkonzern BP muss 20 Milliarden Dollar für Umweltverschmutzungen an der US-Golfküste zahlen. Ein Bundesrichter hat die endgültige Zustimmung gegeben.

Umweltkatastrophe: Die Ölbohrplattform Deepwater Horizon explodierte. (21. April 2010)
Umweltkatastrophe: Die Ölbohrplattform Deepwater Horizon explodierte. (21. April 2010)
Keystone

Milliarden-Einigung nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: 2010 explodierte die Ölbohrplattform Deepwater Horizon und löste eine der schwersten Umweltkatastrophen aller Zeiten aus. Ein US-Bundesrichter hat nun bestätigt, dass der Mineralölkonzern BP 20-Milliarden Dollar für Umweltverschmutzungen zahlen muss.

Diese abschliessende Anweisung über den Zahlungsausgleich veröffentlichte Bundesrichter Carl Barbier am Montag. Damit wurde ein jahrelanger Rechtsstreit über die Folgen der Explosion vom 20. April 2010 beigelegt, bei der elf Arbeiter getötet wurden.

Damals strömten 473 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Der im Juli bekannt gegebene Vergleich zwischen dem Unternehmen und mehreren US-Staaten umfasst Strafzahlungen, Kosten für die Wiederherstellung der Umwelt und Ausgleich für wirtschaftliche Nachteile. Das Geld soll über einen Zeitraum von 16 Jahren ausgezahlt werden. Zu den Staaten zählen Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch