Zum Hauptinhalt springen

Börsen in Fernost wegen Konjunkturskepsis auf Talfahrt

Tokio Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag wegen der herrschenden Unsicherheit über den Konjunkturverlauf auf breiter Front Verluste eingefahren.

In Tokio weitete der 225 Werte umfassende Nikkei-Index seine anfänglichen Verluste nach der Mitteilung der japanischen Notenbank, den Leitzins zwischen null und 0,1 Prozent zu lassen, deutlich aus und schloss mit einem Minus von 1,48 Prozent bei 8720,01 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,29 Prozent auf 747,49 Punkte. Um 15.00 Uhr Ortszeit wurde der Euro zum Yen leichter mit 97,24- 25 Yen gehandelt nach 97,30-34 Yen am späten Vortag. Zur US-Währung lag er leichter bei 1,2234-36 Dollar nach 1,2268-69 Dollar am späten Vortag. Der Dollar notierte zum Yen fester mit 79,47-48 Yen nach 79,31-32 Yen am späten Vortag. Nach unten ging es auch an den Aktienmärkten in Taiwan, Australien, Hongkong und Singapur. Am höchsten fielen die Verluste in Südkorea aus, wo die Notenbank angesichts der weltweiten Wirtschaftsschwäche das erste Mal in mehr als drei Jahren die Zinsen senkte und damit den Konjunkturpessimismus der Anleger verstärkte. Einzig der Markt in Shanghai stemmte sich gegen den Abwärtstrend. Chinas Wirtschaft ist einer Regierungskommission zufolge im zweiten Quartal wohl um rund 7,5 Prozent gewachsen und blieb damit weit hinter früheren Steigerungsraten. Das aufgelegte Konjunkturpaket gewinne aber an Zugkraft und werde das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte ankurbeln, sagte Yu Bin, Direktor des volkswirtschaftlichen Forschungsinstituts am Donnerstag. Die offiziellen Wachstumsraten für die Zeit von April bis Juni will China am Freitag vorlegen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch