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Börsen in Asien bleiben wegen Schuldenkrise vorsichtig

Tokio Die Sorgen wegen eines griechischen Austritts aus der Euro-Zone lassen die asiatischen Börsen vorsichtig sein.

Händler suchten am Donnerstag risikoarme Anlagewerte und hielten sich bei Aktien zurück. Das Ergebnis der Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs vom Vorabend konnte nicht überzeugen. Obwohl das Treffen als informeller Gipfel ohne Entscheidungen angekündigt war, hatten die Investoren konkretere Massnahmen zur Lösung der Schuldenkrise erwartet. Die Tokioter Börse rettete sich in einem Schlussspurt ins Plus. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann 0,1 Prozent auf 8563 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index ging gleichfalls mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 722 Zähler aus dem Handel. Andere wichtige Handelsplätze der Region tendierten leicht im Minus. Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans verlor 0,1 Prozent. Die Börsen in Shanghai, Hongkong und Taiwan gaben ebenfalls ab. Jene in Seoul notierte fester. Der Schweizer Franken lag bei etwa 1,2008 Franken je Euro und damit nur noch knapp über der Schwelle von 1,20 Franken, die die Schweizerische Nationalbank (SNB) als Minimalziel ausgegeben hat. Wie aus Händlerkreisen verlautete, stemmt sich die SNB mit Devisenkäufen gegen die von der Schuldenkrise ausgelöste Flucht in ihre Währung. Am Aktienmarkt in Tokio zählte Mazda zu den Verlierern. Die Investoren quittierten die Pläne für eine Zusammenarbeit mit dem schwächelnden italienische Autohersteller Fiat mit Verkäufen. Der Aktienkurs verlor 3,7 Prozent. Auch andere Exportwerte wie Nissan, Honda oder Canon gaben deutlich ab. Sharp-Aktien verteuerten sich dagegen um mehr als sieben Prozent, dank der Berichte über einen Ausstieg von Sony aus der gemeinsamen Bildschirmherstellung, die unmittelbar nach Börsenschluss bestätigt wurden. Sony-Aktien notierten 0,8 Prozent fester.

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