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Bobst schreibt 2010 rote Null

Der Verpackungsmaschinenproduzent Bobst hat 2010 einen operativen Verlust von 4,3 Millionen

Fr. geschrieben. Unter dem Strich lag das Minus bei 1,8 Millionen Franken. Das Ergebnis sei auf Restrukturierungskosten sowie auf Einmaleffekte zurückzuführen, schrieb das Waadtländer Unternehmen am Mittwoch. Bereinigt um diese Positionen hätte ein operativer Gewinn von 61,3 Millionen Fr. beziehungsweise ein Reingewinn von 49,3 Millionen Fr. herausgeschaut. 2009 hatte Bobst wegen der weltweiten Rezession zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen Reinverlust in der Höhe von 160,7 Millionen Fr. geschrieben. Daraufhin sind umfangreiche Restrukturierungsmassnahmen eingeleitet worden. Unter anderem hat sich Bobst im vergangenen Jahr von seinem Ableger Atlas Converting Equipment in Grossbritannien getrennt, sich dafür aber an der Hongkonger Firma Gordon beteiligt. Den Umsatz konnte das Unternehmen 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 21 Prozent auf 1,28 Milliarden Fr. erhöhen. Eine verbesserte Auftragslage verheisse weiteres Wachstum im laufenden Jahr. Allerdings bleibe die Geschäftsentwicklung wegen der Restrukturierung, der Währungsrisiken sowie der Krisen in Japan und im Mittleren Osten unsicher, hiess es in der Mitteilung weiter.

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