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BMW startet wieder durch

München BMW startet nach herben Einbrüchen wieder durch.

Der Münchner Autobauer hat angesichts der weltweit anziehenden Nachfrage im zweiten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum steigerte der Konzern den Umsatz um 18,3 Prozent auf 15,3 Mrd. Euro, wie BMW am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 834 Mio. Euro nach nur 121 Mio. Euro im zweiten Quartal des Krisenjahres 2009. Im ersten Halbjahr fuhr BMW damit einen Gewinn von rund 1,16 Mrd. Euro ein, nachdem in den ersten sechs Monaten 2009 noch ein Verlust von 31 Mio. Euro in den Büchern stand. «Deutliche Absatzzuwächse in wichtigen Märkten sowie ein hochwertiger Modell-Mix sind wesentliche Gründe für das starke zweite Quartal», sagte Vorstandschef Norbert Reithofer. BMW hatte bereits jüngst seine zuvor zurückhaltende Absatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit mehr als 1,4 Millionen verkauften Autos und will damit an die Zeit vor der Krise anknüpfen. Das Konzernergebnis werde 2010 deutlich über dem Vorjahr (210 Mio. Euro) liegen. BMW habe die Krise genutzt, um sich besser aufzustellen. «Wir müssen jedoch im Auge behalten, dass auch im zweiten Halbjahr eine Reihe von konjunkturellen Risiken besteht», sagte Reithofer.

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