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Bernankes Bereitschaft zu Hilfe beruhigt Wall Street

New York Die Bereitschaft der US-Notenbank zu einer weiteren Stützung der lahmenden Wirtschaft hat der Wall Street am Mittwoch Kursgewinne beschert.

Fed-Chef Ben Bernanke äusserte sich vor einem Ausschuss des US-Kongresses über mögliche Szenarien. Auch das nahezu ungebremste Wachstum der chinesischen Wirtschaft verschaffte der Wall Street nach drei verlustreichen Tagen eine Ablenkung von der Schuldenkrise in Europa und im eigenen Land. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,4 Prozent fester bei 12.491 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischen 12.447 und 12.611 Zählern geschwankt hatte. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,3 Prozent auf 1317 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 2796 Stellen. Die Aktien schlossen damit weit unter ihren Tageshochs - zwischenzeitlich hatten die Indizes allesamt über ein Prozent im Plus gelegen. Analysten fürchteten, dass die Schuldenprobleme dem Handel bald wieder den Takt vorgeben werden. Zu den Gewinnern gehörten die Aktien aus den Branchen Energie und Rohstoffe. Die Aktien des unter politischen Drucks stehenden News Corp- Konzerns legten einen Kurssprung von etwa vier Prozent hin, nachdem das Unternehmen des Medienmoguls Rupert Murdoch kurz vor Handelsbeginn in New York seine Milliardenofferte für die Komplettübernahme der britischen Sendergruppe BSkyB zurücknahm. An der New York Stock Exchange wechselten rund 880 Millionen Aktien den Besitzer. 1992 Werte legten zu, 979 gaben nach, und 114 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,89 Milliarden Aktien 1809 im Plus, 759 im Minus und 103 unverändert.

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