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Bernanke erwägt bei Flaute weitere Stütze für Wirtschaft

Washington US-Notenbankchef Ben Bernanke will der Konjunktur für den Fall einer Wirtschaftsflaute weiter unter die Arme greifen.

Es bestehe die Möglichkeit, dass sich die jüngste wirtschaftliche Schwäche als beständiger erweisen werde als angenommen, sagte er am Mittwoch. Geselle sich noch die Gefahr von auf breiter Front fallender Preise hinzu, würde dies für weiteren Stützungsbedarf sprechen, fügte der Notenbankchef vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses hinzu. Bernanke verwies ausdrücklich darauf, dass die Notenbank bei ihren bereits nach unten korrigierten Wirtschaftsprognosen vom Juni die enttäuschenden Daten vom Jobmarkt noch nicht berücksichtigen konnte. Die Arbeitslosenquote war im Juni überraschend auf 9,2 gestiegen und der Arbeitsplatzaufbau weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dies nährte Spekulationen, die Notenbank könnte nach den Mitte des Jahres ausgelaufenen Bond-Ankaufprogramm im Volumen von 600 Milliarden Dollar ein weiteres Stützungspaket auflegen. Wie aus den jüngst veröffentlichten Protokollen der Fed-Sitzung vom Juni hervorgeht, sprachen sich mehrere Mitglieder für eine weitere Lockerung der Geldpolitik aus, falls das Wachstum die hohe Arbeitslosigkeit nicht reduziert und die Inflation wie erwartet zurückgeht. Andere Mitglieder erklärten dagegen, dass die Fed darüber nachdenken sollte, die Zinsen früher als erwartet zu erhöhen, falls der jüngste Inflationsanstieg nicht nachlässt.

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