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Bericht über Italien-Hilfen stützt asiatische Börsen

Tokio Die asiatischen Aktienmärkte sind mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet.

Nach den herben Verlusten von Freitag nahmen Anleger am Montag den Rekordumsatz zum Start des Weihnachtsgeschäfts in den USA zum Anlass, wieder Aktien zu kaufen. Der Konsum gilt als wichtige Stütze der weltgrössten Volkswirtschaft. Auch ein Bericht, der Internationale Währungsfonds (IWF) erwäge Milliardenhilfen für Italien, weckte bei vielen Anlegern die Hoffnung, dass die europäische Schuldenkrise eingedämmt werde. Die italienische Zeitung «La Stampa» berichtete ohne Angabe von Quellen, der IWF prüfe Hilfen im Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro für die drittgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone. Italien könne die Hilfen zu einem Zinssatz zwischen vier und fünf Prozent bekommen. Ein Inspektorenteam des IWF wird in den kommenden Tagen in Rom erwartet, ein genaues Datum ist aber noch nicht genannt worden. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,5 Prozent fester bei 8287 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 1,3 Prozent auf 715 Punkte zu. Am Freitag waren die Zinsen für zehnjährige italienische Anleihen auf mehr als sieben Prozent geklettert - ein Niveau, bei dem Länder wie Griechenland, Italien und Portugal Hilfen in Anspruch nehmen mussten. Zu den Gewinnern in Tokio zählten unter anderem die Titel von Panasonic : Die Aktien legten um drei Prozent zu. Zuvor hatte das japanische Unternehmen Investitionen im Volumen von 580 Millionen Dollar in ein neues Solar-Werk in Malaysia bekanntgegeben.

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