Zum Hauptinhalt springen

Belgien nimmt zu hohen Zinsen zwei Milliarden Euro auf

Brüssel Auch nach der Einigung auf einen Sparhaushalt muss Belgien bedrohlich hohe Zinsen zahlen: Das Finanzministerium konnte am Montag zwei Milliarden

Euro aufnehmen. Die Rendite für die Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit war mit 5,66 Prozent aber deutlich höher als zuletzt im Oktober (4,37 Prozent). In der vergangenen Woche waren die Aufschläge indes schon über 5,7 Prozent gestiegen. Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte die Kreditwürdigkeit Belgiens am Freitag herabgestuft und dies mit der politischen Krise begründet. Daraufhin einigten sich die zerstrittenen Lager auf ein Budget für 2012 mit Einsparungen von 11,3 Milliarden Euro. Allerdings ist anderthalb Jahre nach der Wahl noch immer keine neue Regierung installiert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch