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Behörden setzen sich für Energizer-Belegschaft ein

Der Kanton Neuenburg und die Stadt La Chaux-de-Fonds setzen sich für die 226 Angestellten der Batteriefabrik von Energizer ein.

Das amerikanische Unternehmen hatte am 9. Februar die mögliche Schliessung der Fabrik angekündigt. «So lange keine Entscheidung gefallen ist, verlieren wir die Hoffnung nicht», sagte Regierungsrat Thierry Grosjean am Donnerstag in La Chaux-de-Fonds an einer Medienkonferenz. Der Neuenburger Wirtschaftsdirektor sagte aber auch, dass das Management von Energizer ihm klargemacht habe, dass sich die beabsichtigte Reise nach Amerika nicht lohnen werde. Der US-Konzern will gemäss eigenen Aussagen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und prüft deshalb die Schliessung der Fabrik in La Chaux-de-Fonds. Die Produktionskosten in der Schweiz seien konzernweit am höchsten. Zudem gebe es Überkapazitäten bei der Herstellung von Alkali-Batterien, liess Energizer verlauten. Nun wurde das kantonale Arbeitsamt angewiesen eine allfällige Umschulung des Personals vorzubereiten. Man müsse nun auf die Bedürfnisse einer grossen Anzahl Menschen vorbereitet sein, hiess es. Überdies wurde die Firmenleitung von Energizer aufgefordert, die Standortfrage noch einmal zu überdenken. Die Gewerkschaft Unia fordert zudem eine Verbesserung des Sozialplans für die Mitarbeiter von Energizer. Immerhin haben inzwischen mehrere Firmen in der Umgebung Interesse an diesen Energizer-Mitarbeitern angemeldet.

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